107 Wörter
Ein Begriff aus der Kunst, der Distanz schafft.
Eine Person, die gerne und viel reist, oft ohne festes Ziel.
Eine besondere Verbindung zwischen Schicksal und Musik.
Die besondere Atmosphäre des Himmels zu einer bestimmten Zeit.
Komplexe, oft verworrene Sprache oder Redeweise.
Ein Sammelsurium von Schatten, das Verwirrung schafft.
Innere Ruhe der Seele, die schwer zu erreichen ist.
Der Glaube an Wunder und das Übernatürliche.
In einem Zustand, als ob man in einen Traum verloren ist.
Panik beim Gedanken, dass eine Möglichkeit für immer verloren geht.
Mit mehr als einer möglichen Bedeutung oder Absicht. Was sich nicht festlegen lässt.
So bewegend, dass es die innere Ordnung erschüttert. Tief aufwühlend, kaum zu fassen.
Tiefe Scheu und Respekt vor etwas Großem, Heiligem oder Überwältigendem. Ehrerbietung mit Staunen.
Sich auf etwas besinnen: inne halten, nachdenken, sich wieder bewusst werden. Die Rückkehr zur Besinnung.
Die Freude am Unglück anderer, ein Gefühl, das man empfindet, aber selten zugibt.
Eng ums Herz, von einem diffusen Unbehagen erfüllt. Eine Enge, die das Atmen erschwert.
Festes Vertrauen in einen guten Ausgang. Nicht blinde Hoffnung, sondern begründeter Glaube.
Jemanden oder etwas zur Ruhe bringen. Angst und Unruhe mildern durch Zuwendung oder Gewissheit.
Eine tiefe, schwer stillbare Sehnsucht nach etwas Unbestimmtem oder Unerreichbarem. Der Schmerz des Verlangens selbst.
Dem anderen wirklich zuhören, nicht nur hören. Die seltenste Geste der Zuwendung.
Das Fühlen mit einem anderen Menschen. Die Fähigkeit, seinen Schmerz als eigenen zu spüren.
Was nicht vermieden werden kann, was kommen muss. Das Unvermeidliche ohne Ausweg.
Intensive Leidenschaft, die Bereitschaft, für etwas zu leiden. Das Feuer, das nicht erlischt.
Erfolgreich sein, gut ausfallen. Das Gefühl, wenn etwas wirklich klappt.
Mitfühlen mit dem Leid anderer. Wörtlich: mit-leiden. Kann Verbindung schaffen oder Distanz bewahren.
Wachsen und aufblühen unter guten Bedingungen. Das Entfalten des Potenzials.
Ruhig und gefasst, nicht aus der Ruhe zu bringen. Eine Stille, die nicht Teilnahmslosigkeit ist.
Abgelenkt, in Gedanken versunken. Auch: Ablenkung suchend, um den eigenen Gedanken zu entkommen.
Das Alleinsein, mit oder ohne Leid. Die Stille der eigenen Gegenwart ohne andere.
Inhaltliche Tiefe und Substanz. Was nicht an der Oberfläche bleibt, sondern Wurzeln hat.
Das Erleben im Schlaf, aber auch: der Wunsch, der das Leben antreibt.
Innere Ruhe und Unerschütterlichkeit angesichts von Gutem und Schlechtem. Die Gelassenheit des Weisen.
Sicher und beschützt, umhüllt von einer Wärme, die keine Angst lässt. Tiefer als "sicher".
Der Reiz, der zum Schlechten oder Verbotenen zieht. Die Anziehungskraft des Widerständigen.
Die Erwartung, dass etwas Gutes kommt. Kein Wissen, aber eine Ausrichtung auf die Zukunft.
Tiefer Schmerz angesichts eines Verlustes. Das Gefühl, das entsteht, wenn etwas Geliebtes nicht mehr ist.
In Bestandteile zerfallen oder sich in etwas anderem verlieren. Auch: eine Spannung lösen.
Mit äußerster Vorsicht und Zartheit vorgehend. Der Umgang mit dem Zerbrechlichen.
Verstand, Seele, Intellekt, alles in einem Wort. Auch: der Geist der Zeit, der Charakter einer Epoche.
Das Bewahren vergangener Erlebnisse im Gedächtnis. Nicht nur Speicherung, sondern lebendige Gegenwart des Vergangenen.
Feinheit und Empfindlichkeit, die besondere Sorgfalt verlangt. Das Gegenteil von Robustheit.
Anhaltender seelischer Schmerz, Sorge und Gram. Ein Leid, das Zeit braucht.
Ohne jeden Laut, absolut still. Das Schweigen als vollständige Abwesenheit von Geräusch.
Das Echo, das nach dem Ende eines Klanges noch nachhallt. Auch: die emotionale Nachwirkung.
Von Licht erfüllt oder von Erkenntnis erleuchtet. Der Geistesblitz, der alles verändert.
Das Bewusstsein, etwas empfangen zu haben. Eine Haltung, die das Gute sichtbar macht.
Mit vollständiger Hingabe, mit ganzer Seele. Das Sich-Geben ohne Vorbehalt.
Schwer zu verstehen oder zu erklären. Was den Verstand beschäftigt, ohne sich zu lösen.
Die unausweichliche Eigenschaft aller Dinge, zu vergehen. Das Bewusstsein der Endlichkeit.
Die Unsicherheit zwischen zwei Möglichkeiten. Das Denken, das nicht ruht, bis es Klarheit findet.
Mit einem Geheimnis behaftet, rätselhaft, dunkel. Was sein Inneres nicht preisgibt.
Das Gefühl, sicher und aufgehoben zu sein. Ein inneres Zuhause, das keine Wände braucht.
Das stille Glück des Zusammenseins zu zweit, eine Intimität jenseits von Worten.
Die tiefe Verbundenheit zweier Menschen, die einander wie Verwandte der Seele sind. Mehr als Sympathie.
Tief bewegen, erfassen. Auch: etwas mit Entschlossenheit packen. Das Wort verbindet Rührung und Tat.
Linderung des Schmerzes durch Mitgefühl oder Zuspruch. Das, was trägt, wenn man nicht mehr kann.
Das lebhafte Interesse an etwas Unbekanntem oder Verborgenen. Der Hunger des Geistes nach dem Neuen.
Einer Kraft oder einem Druck weichen. Manchmal Schwäche, manchmal Weisheit.
Die Unabhängigkeit von äußerem Zwang. Aber auch: die innere Freiheit, sich selbst zu bestimmen.
Tiefe, herzliche Wärme im Fühlen oder in einer Beziehung. Das, was von innen kommt und deshalb überzeugt.
Die Wahl zwischen Möglichkeiten, die das Zukünftige bestimmt. Was man tut, wenn man wählt.
Kurz und plötzlich aufhellen, aufflackern. Auch: das plötzliche Aufglimmen eines Gedankens.
Der Zustand des Erstaunens angesichts von etwas Unerwartetem oder Wunderbarem. Der Anfang des Denkens.
Die emotionale Grundtönung eines Moments, Ortes oder Menschen. Mehr als Laune: eine Atmosphäre.
Was nicht in Worte gefasst werden kann, das Beschreiben übersteigt.
Echo, Nachhall. Auch: die Resonanz, die eine Idee oder Erfahrung in uns erzeugt.
Das Gegenteil von Heimweh: die Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Unbekannten.
Ehrlich und ohne Verstellung. Wer aufrichtig ist, meint, was er sagt.
Das Schämen für jemand anderen, der sich selbst nicht schämt. Die stellvertretende Peinlichkeit.
Ein diffuses Gefühl des Unwohlseins oder der Beunruhigung ohne klare Ursache.
Verdammung, der Zustand des Verstoßenseins. Auch: das Bewusstsein, ohne Ausweg zu sein.
Das Streben, der innere Antrieb nach einem Ziel. Die Kraft, die in Richtung etwas zieht.
Befriedigtes Selbstwertgefühl nach einer Leistung oder einem Wert. Der Moment, wo man sich selbst genügt.
Das Nicht-Vorhandensein. Auch: geistige Abwesenheit, wenn der Körper anwesend, der Geist aber woanders ist.
Nicht mehr im Gedächtnis bewahren. Aber auch: sich vergessen, im schönen Sinne aufgehen.
Praktische Weisheit, die Fähigkeit, das Richtige im richtigen Moment zu tun. Mehr als Intelligenz.
Ein sanfter, süßbitterer Schmerz beim Gedenken an etwas Schönes, das vergangen ist.
Das stärkste menschliche Gefühl. In allen Formen, romantisch, familiär, menschlich, der Kern des Lebens.
Geräuschlosigkeit, aber auch innere Ruhe. Der Zustand, in dem das Wesentliche hörbar wird.
Eine tiefe Veränderung, die etwas grundlegend anders macht. Nicht nur Änderung, sondern Verwandlung.
So mächtig, dass es den Verstand oder die Gefühle überwältigt. Was zu groß ist, um gefasst zu werden.
Langsam verschwinden, sich verflüchtigen. Das leise Vergehen ohne dramatischen Abschluss.
Ein Zustand des Übergangs zwischen zwei anderen. Das Dazwischen als eigener, temporärer Ort.
Sich von etwas oder jemandem fremd geworden, abgelöst. Der Verlust der ursprünglichen Verbindung.
Schnell vergehend, kaum greifbar. Auch: oberflächlich, nicht gründlich.
Das Beharren auf dem eigenen Willen und der eigenen Sichtweise. Sturheit, aber auch die Unabhängigkeit des Geistes.
Von eigentümlicher, schwer zu beschreibender Art. Seltsam und zugleich charakteristisch.
Das Gefühl nach dem Zerplatzen einer Erwartung. Wörtlich: das Aufheben der Täuschung, also ein Gewinn an Realität.
Behaglich und vertraut wie das eigene Zuhause. Eine Wärme, die von Vertrautheit kommt.
Der Ausgangspunkt, die Quelle. Das, woraus etwas entstanden ist.
Milde und Güte im Umgang, die keine Schwäche ist, sondern eine Stärke. Das Weiche als Kraft.
Vollständige Widmung, das Sich-Geben ohne Vorbehalt. Die Liebe, die nichts zurückhält.
Allmählich verstummen, ausklingen. Der Moment, in dem Musik oder Ton langsam endet.
Das Richten der Wahrnehmung auf etwas. Auch: die Geste des Achtgebens auf jemanden.
Das Gefühl des Bekannten und Sicheren in einer Beziehung oder Umgebung. Was keine Erklärung mehr braucht.
Etwas durch den Versuch, es zu verbessern, noch schlimmer machen. Ein Handeln mit guten Absichten, das ins Gegenteil umschlägt.
Fremd und beunruhigend, obwohl es eigentlich vertraut sein sollte. Das Heimliche, das zu Bedrohung wird.
Etwas erschaffen oder es fertigbringen. Das Wort trägt beide Bedeutungen: kreieren und bewältigen.
Eine Atmosphäre der Wärme, Behaglichkeit und Zwanglosigkeit. Das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.
Sehnsucht nach der Heimat, nach dem Vertrauten. Ein Schmerz, der zeigt, wo man wirklich hingehört.
Das Verstummen, die Stille der Worte. Manchmal sagt Schweigen mehr als Sprache.
Der Schmerz über den Zustand der Welt. Eine Trauer, die größer ist als das eigene Leben.
Verloren gehen, nicht mehr auffindbar sein. Dinge, Menschen, Zeit, alles kann verlorengehen.
Die Abwesenheit von Licht. Auch: die innere Dunkelheit, die jeder kennt.
In etwas versinken: sich darin verlieren, untertauchen. Das vollständige Eingetauchtwerden.
Natürliche Schönheit und Eleganz in Bewegung und Haltung. Grazie ohne Bemühen.
An einem Ziel eintreffen, aber auch: irgendwo innerlich ankommen, sich settled fühlen.
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